Untergrundkirchen in China
Das Verhältnis zwischen Staat und Religion in China ist schwierig. Zwar gibt es staatlich anerkannte Kirchen, doch ein Großteil chinesischer Christen gehört illegalen "Familienkirchen" an.
Die (1)chinesische Verfassung garantiert die Freiheit der Religion. Aber (2)tatsächlich sind nur die staatlich kontrollierten Kirchen erlaubt. Viele Christen gründen so genannte Familienkirchen, weil die offizielle chistliche Kirche vom Staat kontrolliert wird. Die Regierung (3) lässt die Familienkirchen meist ihre Gottesdienste abhalten. Allerdings werden immer wieder Priester dieser Kirchen verhaftet. Der Rechtsanwalt Zhang Kai meint, dass es nur Religionsfreiheit gebe, wenn (4)die Kirche unabhängig vom Staat sei. Der Staat müsse zulassen, (5)dass die Kirche alle Entscheidungen selber treffen könne. "Die Regierung darf nicht beurteilen, welche Religion gut und welche schlecht ist." Obwohl die Polizei diese Kirchen kontrolliert und sich die (6)Besucher des Gottesdienstes am Eingang mit den persönlichen Daten anmelden müssen, haben die Familienkirchen immer mehr Mitglieder.
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